Titelbild Video Play Episode 4

Catchup, es ist viel passiert! VideoPlay Folge #5

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Jürgen

Ein paar alte Freunde hätten bestimmt Freunde am Inhalt der neuen Folge 🙂 wenn ich an die Demoabende bei Wolle zurückdenke … wir hatten so of Spaß nur neue Mods zu hören! Ja, aber weiter gehts, es ist viel passiert. Kurz im Krankenhaus und etwas krank … viele andere Prioritäten hatten mich erstmal abgehalten mit SPaß ans Micro zurückzukehren. Also kommt wieder mit in die 80er und die 90er Jahre, dieses Mal mit drei verschiedenen Kapiteln: und einer neuen Verlosung für alle die Lust haben mitzumachen 🙂

Viel Spaß und hoffentlich könnt/dürft ihr zeitweise laut hören – ich sabbel dieses Mal nicht nur in dieser Episode, sondern es gibt was tolles auf die Ohren 🙂
euer Rusty

Hier das ungefähre Transcript dieser Folge:

Endlich Abend und ein wenig Zeit für Dinge, die sich gut auf Körper und Geist auswirken. Soviel Wasser ist inzwischen den Rhein hinunter geflossen, dass die betagten Transistoren unbedingt mal wieder strapaziert werden müssen, nicht dass diese irgendwann noch einrosten. Dieses Mal hat Boris, @Datassette_User@oldbytes.space den Stein angestoßen – Danke Dir, sonst wäre heute zuerst eine Friesenzeit Folge entstanden. Ach und sollte ich gleich sagen, dass es am Ende wieder was zu gewinnen gibt? Aber davon erzähl ich erst am Ende 🙂

Was war denn alles passiert in der Zwischenzeit? Die letzte Folge habe ich tatsächlich im letzten September aufgenommen und es ist wirklich eine Menge passiert, als hätte die Zeit hat einen turboboost hingelegt.

Tja, Krank sein ist nicht so toll, aber Erholung braucht manchmal auch … und etwas mehr Zeit. Und zum Erholungsprozess gehört vor allem etwas zu tun, was gut tut und was wäre da besser, als endlich mal wieder eine Zeitreise zu machen, in einem Umfang, dass es sich anfühlt wie ein Neustart für das gealterte Herz.

Ja, und keine Zeit ist dazu besser dazu geeignet, als der Sonnenuntergang, denn dann ist endlich mal wieder Kellerkinder-Zeit.

Willkommen zurück bei Video-Play.de – dem Podcast„, in dem ich versuche alte Erinnerungen zu wecken, random Datasetten rausziehe, die Geschichten erzähle und mich mit Dir in die Zeit die 80er flüchte, die für mich irgendwie nie so ganz aufgehört hat zu existieren.

Und jetzt schnapp Dir ein Kaltgetränk, lehn Dich zurück, denn bevor es richtig losgeht möchte ich noch ein besonderes Kapitel aufschlagen, das schon so lange wartet. Denn wenn wir hier gelegentlich über die Demoscene reden – und das wird hoffentlich noch oft sein, dann geht es besonders um die PC-Szene der 90er. Ja und dann kommt man an einem Namen eigentlich nicht vorbei: Future Crew. Und einer der Sound-Magier war ja niemand Geringeres als Purple Motion.

Ich hatte das riesige Vergnügen, mit Jonne Valtonen – so sein bürgerlicher Name – ein wenig zu mailen. Und wisst ihr was? Er ist nicht nur ein Genie am Tracker, sondern auch ein echter „Gamer“ geblieben. Er hat mir erzählt, dass er gerade erst Baldur’s Gate 3 und Cyberpunk 2077 durchgespielt hat. Er muss sich aber beim Zocken echt disziplinieren, damit er seine Abgabetermine als Komponist nicht reißt – ein Problem, das wir alle kennen, oder?

Die vergessenen Kassette im Auto änderte die Zukunft

Spannend ist, wie Jonne überhaupt zur Musik kam. Er lernte klassisches Klavier, war aber – Zitat – „nicht der fleißigste beim Üben“. Aber dann gab es diesen einen Moment. Sein Vater kaufte ein neues Auto, und im Kassettendeck steckte noch eine vergessene Kassette vom Vorbesitzer: Das Album „TIME“ vom Electric Light Orchestra.

Jonne sagt, das hat sein Hirn komplett gegrillt! Dieser Mix aus Elektronik und Rock war die Initialzündung. Später kamen Jarre, Vangelis und Jan Hammer dazu. Da er als Teenager nicht das Geld für teure Synthesizer hatte, war Tracking die letzte Rettung. Seine ersten Gehversuche? Jahaaa und jetzt kommts: Auf dem C64 mit einer Software namens „Music Studio“. Da schließt sich der Kreis zu meinem neuen Ultimate, oh …

Wusstet ihr übrigens, dass Jonne eine tiefe Verbindung zu Deutschland hat? Er war jahrelang für die Symphonic Game Music Concerts in Köln unterwegs. Sein langjähriger Manager Thomas Böcker ist Deutscher. Ich darf heute in dieser Folge mit Jonnes Erlaubnis ein paar seiner Tracks spielen, die ich zwischen die Kapitel stecken wollte. Eigentlich wollte ich ja „Astraying Voyages“ nehmen, aber Jonne hat mich gewarnt: Die Drums da drin sind von Michael J… gesampelt – das könnte Ärger geben!

Deshalb hören wir jetzt einen Track, der für mich die Atmosphäre der damaligen Zeit einfängt. 2nd PM mit 8 Kanälen der Epische Track aus der Unreal 2 Demo.

Wahnsinn, oder? Wenn ihr mehr von Jonne hören wollt: Schaut unbedingt in die Shownotes! Ich habe euch seinen Bandcamp-Link, Apple Music usw verlinkt. Bitte supportet die Künstler der Szene!

Ja und Heute, heute beginnen wir erstmal mit einer Reise… eine Zeitreise.

Einen Monat nach der letzten Aufnahme machte ich mich auf ins Ruhrgebiet … nach Mönchengladbach. Vierzig Jahre Commodore Amiga – der Rechner, der uns das Herz weit über den Bildschirm hinaus verzaubert hat.

Und die Reise begann auch anders als gedacht. Ich hab ja spontan nur noch Tickets für den Sonntag bekommen. Also dachte ich mir – na gut, dann machen wir eben einen kleinen Retro-Roadtrip draus, denn meine Frau hatte Lust mich zu begleiten … und zwar mit unserem fast fertig ausgebauten Camper, den wir von nun an liebevoll ‘Harri’ nennen. Ja, genau: ‘Harri, fahr den Wagen vor!’ – ihr wisst schon von Derrick!?

Ich schwöre, dieser Camper hat bereits jetzt mehr Persönlichkeit als so mancher Main Character in einem Spiel, denn er passt sich uns und unsere Bedürfnssen echt perfekt an.

Kapitel 2 – Schloss Rheydt und der Parkplatz der Stille

„Unser Basecamp für den Aufentahlt: Der Parkplatz vom Schloss Rheydt. Hüstel – es stand nichts davon da, dass man da nicht übernachten darf, aber sahen auch nur aus wie ein Lieferwagen, der Harri bleibt äußerlich – außer dem Solarpanel … völlig im Stealth-Mode.
Am Abend haben wir uns noch schön das Schloss angeschaut (Bilder hab ich natürlich endlich auch im Blog), danach in der Schloss-Pizzieria Essen gegangen – richtig gut, italienisch, gemütlich… und ja, ein bisschen 80er-Vibes, weil drinnen die Einrichtung an klassische VHS-Hochzeitsaufnahmen erinnerte 🙂

Die Nacht auf dem Parkplatz war ungewohnt ruhig. So ruhig, dass ich dauernd wach wurde, weil Nichts passiert ist!

Aber genau dieses Nichts hatte etwas Magisches – wäre da nicht die Aufregung vor dem nächsten Tag gewesen.

Kuschelig lagen wir unter den Decken … Harri war im Standby-Modus… und draußen dieser märchenhafte Schlosspark.

Am nächsten Morgen dann den ersten Kaffee in unserem neuen Gefährten, es kamen ein paar frühe Gassigeher… sonst war es an diesem Sonntag morgen extrem ruhig, ein krasser Kontrast zu dem was daraufhin folgen würde.

Die Bootsequenz war abgeschlossen, jetzt waren jetzt bereit die paar Kilometer in die Stadt zu fahren.

Kapitel 3 – Die Retrozone: RED BOX

Schon auf dem Parkplatz war klar: Diese Messe hatte einen anderen Spirit als kommt man auf die Hobbitronic nach Stuttgart. Viele genauso introvertierte silberne Schläfen liefen hier umher, T-Shirts mit Boing-Ball oder Turrican-Print…

Es fühlte sich an wie ein cooles Klassentreffen – nur dass man sich gar nicht kannte, aber trotzdem sofort wusste: Ja Mann, du bist einer von uns.

Kapitel 4 – Halle 1: Vorträge, Merch und Magazine

Nach dem Anlegen des coolen Amiga40-Armbands ging’s rein – wie in den oft benannten Wuselfaktor von Siedler, wovon hier ja auch die zweite Version für den Amiga vorgestellt wurde.

Halle 1 war eine Mischung aus Messe und Wohnzimmer. Überall standen Amigas in allen möglichen äh Zuständen (Luna in Hintergrund): Vom Stefanie-Tücking-Design über liebevoll zerkratzte Arbeitsmaschinen bis zu extremen Mods.

Die Merch-Stände – ein Traum: T-Shirts, Sticker, Poster mit alten Spielecovern… Man hätte locker hunderte Euro lassen können, ohne es zu bereuen. Aber hier wollte ich später nochmal aufschlagen. Aber ich war mit meiner Frau da und da kann man nicht alles kaufen was man gerne würde … hach! Aber vielleicht auch gut so.

Und dann die Vorträge: Demoszene-Talks, Hardware-Insights, Geschichten über neue AmigaOS-Versionen… letztere finde ich ja echt spannend, bin aber hier noch echt ein Noob, würde wirklich gerne mal Hand an ein aktuelles System legen, auf dem AmigaOS läuft – das muss ich mir mal wo hinpinnen …

Natürlich waren auch alle Magazine am Start: Return, Retrogamer, Amiga Fan Zine und ein Haufen liebevoll gestalteter Indie-Mags. Echt gedrucktes Kulturgut – wie früher, wenn man eine neue Ausgabe aus dem Briefkasten zog.

Kapitel 5 – Halle 2: Das Herzstück

Halle 2 war… WOW! Das war der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Die Community ist lebendig, kreativ und viel größer, als man denkt.

Hardware-Gurus, neue Boards, Tools, Erweiterungen, Adapter, Second-Hand Börse (und ich war nicht alleine!) … es fühlte sich tatsächlich an wie früher und ich lief wahrscheinlich erstmal nur mit einem blöden Dauergrinsen herum. Besonders cool waren die Jungs vom französischen Boing Magazin, mit denen ich zuerst ins Gespräch kam.

Wir haben gelacht, gefachsimpelt und irgendwie war nach ein paar Minuten klar: Das hier sind keine Fremden – das sind Verbündete in der Mission „Retro never dies„. ja und dann, wo ich hier die Bilder betrachte, dann kam der Moment von dem sich ein guter Freund ein Selfie mit ihr wünschte, wenn ich sie sehe – der Moment hieß natürlich: Lorraine. Der allererste Amiga-Prototyp. Über die Jahre gerettet und mitgebracht von Dale Luck.

Kein Mythos, kein Bild aus einem alten Magazin. Sondern das echte Ding!

Handverdrahtete Lochrasterplatinen, unfassbare Ingenieurskunst und pure Geschichte ohne Filter und voll in 3D. Alle fotografierten den Stand und Dale … es sah blöd aus, aber ich musste ein Selfie machen, auf dem ALLES mit mir drauf war – ein Proof, ich war auch da!

Und als ob das noch nicht genug wäre: Chris Hülsbeck lief her auch herum. Der Mann, dessen Musik meine Jugend mitgeprägt hat. Doch ich war viel zu nervös, um ihn anzusprechen. Was hätte ich auch sagen sollen … „Hi!“ … ähhh und dann? Ein echter Retro-Starstruck. Passiert….

Kapitel 6 – Freunde im Pixeluniversum

Das unübertroffene Highlight: Ich traf endlich Marco XAct-6510 in echt.

Und das war sofort ein ‚Alter, wo warst du die ganzen letzten Jahre?‘-Moment.

Wir tranken Kaffee, quatschten wie alte Freunde, klauten die Stühle an den nächsten Ständen und schmiedeten hier bereits Pläne – Norden besucht Süden, Süden besucht Norden… bald kommt er und der Stephan vom früheren Brotkasten.blog zu Besuch und ich freue mich jetzt schon, die beiden mit ins OCM zu schleifen, das in der Zeit auch ein OCM Play veranstaltet, das man bei einem Besuch im Norden Neutschlands nicht verpassen sollte. Ein Link zum Hands-On-Museum packe ich in die Infos.

Ja Retro verbindet Menschen. Punkt!

Kapitel 7 – Die bittere Wahrheit am Ausgang

Jaaa zum Schluss wollte ich noch wissen, wie es mit der Amiga41 oder Amiga42 aussieht. Vielleicht weil ich noch einen Grund suchte zu bleiben, quatschte ich eine Dame vom Orga-Team an… auch weil ich eine weitere Messetüte für einen Freund mitnehmen wollte. Aber ihre Antwort tat echt weh:

‚Ich glaube nicht…‘ sagte sie mit glasigen Augen.

Und ja… das hat mich getroffen. Aber so richtig, und zwar so dass ich mich jetzt echt wundere – als hätte man mir etwas unheimlich wertvolles schlagartig weggenommen.

Es traf härter als erwartet, denn die Amiga40 war nicht irgendeine Messe.

Sie war für mich ein emotionaler Neustart in der Retroszene. Ein Stück Jugend, das plötzlich wieder da war – so warm, so lebendig und irgendwie so vertraut, obwohl ich schon seit der CeBit auf keiner Messe mehr war. Und dann verliert man es wieder

Kapitel 8 – Heimfahrt mit Harri

Die dreieinhalb Stunden Heimweg, die daraufhin folgten fühlten sich gleichzeitig schwer und leicht an. Ich war erfüllt, schwebte einen Meter über dem Boden … und war doch traurig.
Wie eine der Megademos von früher, die manchmal ja auch so emotional endeten und wisperten: ‚Danke fürs Ansehen. Wir sehen uns wieder .. bis bald!

Ja, die Amiga40 war kein normales Event, und ich ziziere meine Notizen, „Sie war eine Erinnerung, die sich selbst neu schreibt! Ein System-Reboot fürs Herz.
Es war ein Stück Jugend, das für einen Tag zurückkam und bei einem alten Esel am Ende für feuchte AUgen sorgte.

Und egal, ob es eine 41 oder 42 geben wird – dieses Wochenende bleibt für immer unvergessen. Ich bin dankbar. Für die Community, für die Menschen, für das Gefühl… und für Harri. Danke fürs Zuhören 🙂 Bleibt pixelig, bleibt neugierig – und möge eurem Boing-Ball nie die Luft ausgehen!

Dieses Erlebnis hab ich mit vielen Fotos aus Mönchengladbach bereits in mein Blog gepackt, wer also mal blättern möchte….

Achherje … ich kann den Sprung in die nächste Geschichte kaum angehen,

Aber bevor es jetzt weitergeht, springen wir nochmal ins jahr 1994 – dies war der Beitrag für die Assembly Multi Channel Combo … When the Heavens fall von Purple Motion.

Das nächste große Ding war natürlich das Weihnachten 2025, das sicher viele so gefeiert haben wie ich – und zwar wie vor gut 40 Jahren.

Denn während die einen sich einen The A1200 vorbestellen, orderte ich mir letztes Jahr einen C64 Ultimate Starlight … nicht nur um die Idee ‚Commodore zurückzubringen‘ und diese auch zu unterstützen, sondern dass ich noch einmal so ein Weihnachten zu erleben, wie wahrscheinlich vor genau 41 Jahren.

Wahnsinn was Peri in diesem Zeitfenster geschafft hat … und tatsächlich wurde es ein episches Weihnachten. Im Forum64 habe ich mit vielen anderen mitgefiebert und dafür letztendlich Commodore und dpd gefeiert. Ich fand es großartig, dass Commodore dann den Computer noch auf eigene Kosten per Priorität zustellen ließ, um so vielen Fans wie möglich ein Weihnachten genau wie damals zu bescheren 🥰 Viele von euch haben sicher auch gesehen, dass Peri in England eine Wagenladung selbst ausgeliefert hat – nur den Dude, den er da filmen durfte – hach what a pitty. Er hätte mir die Kiste liefern sollen, ich wäre ihm mindestens um den Hals gefallen 🙂 … nur konnte ich wegen der Inventur beim Job leider nicht Zuhause sein und erteilte zähneknirschend eben eine Abstellgenehmigung. Und als ich in der Firma die Tabellen checkte und die Werte addierte, meldete sich die Überwachungskamera an der Tür Zuhause, die unsere liebe Zustellerin mit meinem neuen Schatz unterm Arm eingefangen hatte …. von da an wollte ich nur noch nach Hause, was mache ich denn hier … ich muss Zuhause sein, war mein Gedanke!!

Aber ganz nach unserer Tradition, wer die letzte Folge gehört hatte, weiß es – habe ich den C64u so lange verpackt gelassen, alle Spoiler gemieden und den Leucht-Broti erst einen Tag vor Weihnachten ausgepackt und angeschlossen. Genau wie damals ❤️

Und so sollte diese neue Folge sich in die Alte und neue Zeit gleichermaßen eingliedern. Vor allem weil wir im Gegensatz zu damals jetzt selber Familie haben, die, wenn es um den alten Kram geht, oft glauben noch immer mit Kindern von damals verheiratet zu sein hehehe

Und was liegt da näher dran, als mal zu schauen, welche Spiele wir damals gerne mit Freunden gespielt haben und welche Games vielleicht heute noch mit der Familie funktionieren könnten?

Und ob Ultimate oder nur normaler Broti, ich würde gerne bald – bald habe ich auch Urlaub – eine reine C64 Spielefolge für alte und neue Mehrspielerspiele bringen.
Darum hier die Frage – was haben wir eigentlich immer gerne so zusammen gespielt oder tuns noch immer? So startete ich zuerst einen Aufruf im Forum64, auf Mastodon und sogar auf Pixelfed (der jungen Instagram Alternative im Fediverse), was ihr für die tollsten Mehrspieler-Spiele haltet und wollte diese in einer Extrafolge möglichst nach einem kurzen Selbstversuch wenn ich sie nicht kenne, davon erzählen.

Ich schrieb dazu:

Ich brauche bitte Deine Mithilfe! Ich würde gerne in einer Podcast Folge gerne über (meine und eure) liebsten Multiplayer Games sprechen!
Darum – sag mir doch bitte, was war/ist Dein Lieblingsspiel, das Du mit Freunden oder Familienmitgliedern spielst oder früher gespielt hast? Womit hats bei euch so richtig gekracht oder erinnerst Du Dich an jemanden von früher, mit dem/der Du so gern irgendwas gespielt hast?
Und wenns nicht für den C64 ist? Egal trotzdem … nenne dann aber bitte das System dazu 👍 Danke ❤️

Ich verlose unter allen Kommentaren auch was … dazu gleich, denn ich hab noch weitere Fragen an die Ohren da draußen an den Empfangsgeräten.

Eine andere Frage wäre – Was hört ihr so im Fitness Studio? Musik oder Podcasts? Und habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Ich war jetzt zweimal beim Probetraining und stehe kurz davor, mich zu registrieren – der Arzt sagte, das wäre wichtig. Und was soll ich da sagen … mich störte nur eins, die Beschalling in den Läden. Nichts gegen Rap … ja, ich hab nichts dagegen – zumindest nichts was wirkt, außer ich setz mir selber Hörer auf. Daher … Danke Leute für jeden Hinweis – das ist echt das Einzige was mich abhält 🙂

So und dann ist da ja noch ein Track, der niemals gealtert ist, aus dem Jahr 1993, das Mod Satelitte One von Purple Motion.

Vielleicht schaffe ich es ja auf diesem Weg zum Digital Independence Day bei Spotify rauszufliegen. Das ist ja leider dem Poldi passiert. In meinem Fall wäre es jetzt pure Absicht und ich hoffe ich habe diesmal auch zuviel Musik gespielt und das Thema wird bei BigTech Spotify dann auch beendet 🙂

Anhang: Der Dude von Kleinanzeigen

Und aus aktuellem Anlass, hier unterhilt ich mich mit dem Boris Kretzinger als ich mich ein wenig über einen Kontaktaufnahme bei Kleinanzeigen geärgert hatte. Es geht um einen C64 II den ich dort zum Verkauf eingestellt habe, weilllll ich meiner Liebsten versprochen habe, etwas abzurüsten. Und da der Ultimate dazugekommen ist, reicht noch ein originaler Brotkasten zusätzlich aus – drei ist einer zuviel. Also schrieb mich so ein Dude an und fragte zuerst welcher SID drinsteckt. Ich habe dann ausführlich erklärt, welche Hauptrollen der Kleine schon auf TikTok gespielt hatte (hatte … zum letzten DID habe ich das Profil auch gelöscht), also mit Wic64, Drucker, gezockt usw.

Darauf schrieb er mir, dass er ja schon „zitat“ bestimmt 20 Stk. 64er im Regal stehen hat und dann den Preis noch ein wenig drücken wollte.
Also ich denke da immer an die Spielzeuge von Toy Story…. und NEIN ich verkaufe nicht, wenn mein Broti irgendwo im Schrank landet !1!!11
Ich hab schonmal einen verschenkt, weil ich mir dadurch insgeheim wünschte, mehr C64 Content in meiner Timeline zu sehen.

Ich glaube ich bin da einfach zu emotional oder zu sentimental – genau kann ich das auch nicht sagen. Es gibt ja auch solche und solche Tage, aber der Dude hatte mich definitiv auf dem falschen Fuß erwischt. Vielleicht weil letztens ein anderer Sammler meinte, für ihn wäre das eine Art Investment – und egal um welche Artikel es geht, solange diese eine Wertsteigerung erfahren. Das hat mich irgendwie getriggert, dass ich das jetzt jedem Sammler irgendwie unterstelle, der so viele Geräte anhäuft und sie den Leuten wegnimmt, die auch gerne einen hätten und die Preise gehen dazu immer weiter nach oben. Was willst zu mit 20+ C64 bitte mache? Hätte er geschrieben er hätte schon zwei, hätte es mich sicher nicht groß gekümmert.

Aber der Kleiner liebt seine Freiheit und ich habe dann eben geschrieben:
Ne Du, lass mal. Tut mir leid- dann behalte ich ihn lieber, eher er irgendwo den Rest seiner Zeit in einem Schrank verbringen muss. Der Broti täte mir leid – und in echt, Du hast echt genug Geräte. Viele liebe Grüße aus Ostfriesland und vielen lieben Dank.

Dann wurde es stumm – vielleicht haben einige das auf Mastodon gelesen, dort habe ich den Chat teils geteilt… nun Boris und meine Frage, wie seht Ihr das? Ich mag Scheuklappen der eigenen Erfahrung wegen tragen – für mich fühlte es sich falsch an, an einen Sammler zu verkaufen. Aber sicher hört hier einer zu, der sich mal dazu äußern mag? Oder sieht das jemand aus der #Retrogaming Bubble anders?

Also … Verkauft ihr (gerne) an Sammler?

Und das bringt uns zur Verlosung dieser Folge. Also unter allen, die mit bis zum 21. Februar einen Kommentar im Blog tippen (unter diese Folge), kommt in den Lostopf für ein hübsches Monkey Island Diorama, die ich gelegentlich in Handarbeit abends selber schnitze. Hin und wieder sieht man die in meiner Timeline oder in freier Wildbahn – das letzte hatte ich beim Wichteln im Forum 64 abgegeben.

So meine Lieben, ich hoffe ich konnte ein wenig Zeit aufholen und kann bald mit der Spielefolge beginnen – wie gesagt, spätestens im Urlaub und dann könnte ich die Folge unter der Sonne des Südens aufgenommen werden, das wäre eine tolle Premiere 🙂

Bleibt gesund und munter, bis zum nächsten Mal,
euer Rusty

PS: Purple Motion 1995 for HighSpeed Game .. wer weiß wo dieser Titel geladnet ist? Happy Digital Independence Day!


Links und Quellen:

Jonne Valtonen https://www.valtone.com/about.html
Jonne Valtonens Wikipedia Seite https://en.wikipedia.org/wiki/Jonne_Valtonen
Purple Motion Mod Archive https://modarchive.org/index.php?request=view_profile&query=69185

Für den Support <3 Jonne Valtonen auf Bandcamp https://purplemotion.bandcamp.com/
Jonne Valtonen auf Tidal https://tidal.com/artist/9310303
Jonne Valtonen auf Apple Music https://music.apple.com/de/artist/purple-motion/1317142778

Amiga 40 Bilder in meinem Blog https://video-play.de/amiga40-meine-zeitreise-nach-moenchengladbach/

OCM Oldenburger Computer Museum: https://computermuseum-oldenburg.de/

Ich im Fediverse: https://oldbytes.space/@video_play

Digital Independence Day: https://di.day/

13 Kommentare zu „Catchup, es ist viel passiert! VideoPlay Folge #5“

  1. Lieber Jürgen,

    da hast du ja wieder mal eine ganze Menge in einer Podcastfolge untergebracht, mein lieber Scholli, mein Hirn rotiert nach dem Hören immer noch ein wenig nach. ;))

    Eine Anregung zu deiner Seite hätte ich – wenn es mir erlaubt ist – durch das lange 1:1 Transkript hier gehen die Kommentare ein wenig unter, finde ich, weil man immer gaaaaaaaaaaaaanz bis ans Ende scrollen muss dafür und am oberen Rand der Beiträge auch kein Hinweis oder Counter auf vorhandene Kommentare vorhanden ist. Vielleicht lässt sich da ja ändern?! 😇

    Herzliche Grüße und nichts für Ungut! <3

    Stephan

  2. Um aber auch inhaltlich etwas zu deiner aktuellen Folge beizutragen … 😉

    Ich hänge zwar nicht ganz so emotional oder sentimental an meinen Besitztümern, aber auch ich verzichte lieber auf den einen oder anderen Euro mehr, wenn ich weiß, dass sie nach dem Verkauf weiterhin benutzt und dadurch wertgeschätzt werden.

    Zum Beispiel habe ich während der Pandemie, als die Preise für gebrauchte Fahrräder förmlich durch die Decke gingen, mein Mountainbike zu einem mehr als fairen Preis verkauft an einen jungen Mitbürger, dem sein altes Fahrrad gestohlen wurde. Seitdem habe ich das Rad hier im Stadtgebiet glaube ich zwei oder drei Mal wiederentdeckt, als es angekettet zum Beispiel vor der Stadtbücherei stand. Das Gefühl in dem Moment und das Wissen, dass mein altes Rad immer noch sinnvoll genutzt wird – unbezahlbar. 🤗

    Auch meinen Amiga 1200 habe ich unter Verzicht von gut und gerne zwei oder dreihundert Euro verkauft, nicht über eBay sondern über Privatnachrichten im forum64. Der neue Besitzer nutzt die Kiste jetzt, um sein sich in der Entwicklung befindliches Amiga-Spiel mit Chris Hülsbeck-Soundtrack (!!) auf der echten Hardware auszutesten. Wie wunderbar ist das denn bitte?! 🤩😀 So wird die Kiste sinnvoller genutzt, als ich jemals dazu im Stande wäre. :))

    Liebe Grüße und eine gute Woche allen Leserinnen und Lesern!

    Stephan

  3. An Sammler verkaufen oder nicht?

    Ich habe das mit dem C64 II im Fediverse mitbekommen und fand deine Entscheidung richtig. Es handelt sich um einen Gegenstand der genutzt werden sollte, viel zu Schade um in einen Schrank zu verschwinden. Der Interessent kam aber auch irgendwie komisch rüber, ich hätte wohl genau so entschieden wie du. Zumindest in diesem Fall.

    Wenn ich wüsste das es sich um einen Sammler handelt der seine erworben Schätze auch wirklich nutzt kann man durchaus darüber reden aber man weiß ja nie wem man im Netz so begegnet.

    Dann gibt es natürlich Sammler, die hoffen etwas günstig zu bekommen, einige Jahre warten um dann einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen was auch völlig in Ordnung ist. Wenn man sich aber als Verkäufer damit nicht wohl fühlt weil man lieber jemanden eine Freude machen möchte dann einfach warten, irgendwann wird sich bestimmt jemand melden der den Angebotenen Gegenstand auch nutzten möchte. Und was gerade den C64 II angeht, ich finde das Angebot ist absolut fair und wenn ich den Platz dafür hätte und nicht noch so viel dazu kaufen müsste hatte ich ernsthaft darüber nachgedacht.

    Nun noch was zur Folge selbst, die war wirklich sehr sehr gut, ich habe jede Minute davon genossen. Einziges Manko, meiner Meinung nach, die Musik war teilweise etwas zu laut vor allem an der Stelle als du gesprochen hast.

    Ich freue mich schon auf die nächste Folge.

    Gruß John.

  4. Kleiner Nachtrag, Rheydt spricht man Reidt. 😉
    Ist übriegens meine alte Heimat, bin da aufgewachsen.

  5. Lieber Jürgen,

    wieder so eine schöne Podcastfolge, hat mich direkt gedanklich nochmal zurück zur Amiga 40 geholt – was für ein Erlebnis! 🙂 Geniale Musikauswahl, Purple Motion ist ein absoluter Soundmagier. Und daher auch mein Tipp für Musik zum Training: Ich höre da immer gerne Radio Paralax über die Radio.de App.
    Liebe Grüße
    Marco

  6. Beim anhören war ich echt traurig dass ich die Amiga 40 verpasst habe. Aber hoffentlich gibt es in 2035 dann eine Amiga 50. Die sollte ich dann schaffen. 😅

    Kleine technische Kritik, am Anfang war mir das Musikbett zu laut. Aber sonst wieder eine super Folge!

    1. Vielen Dank, dann sollte icb das nochmal angehen und nachfixen. Unter dem Kopfhörer klang es eigentlich toll, aber vielleicht lag das auch einfach nur daran, dass die Tracks mir so ans Herz gewachsen sind und ich daher nicht die nötige Neutralität dazu habe. Danke für deine Zeilen.
      Viele grüße JJ

  7. Avatar von Gunnar / Commodore1351
    Gunnar / Commodore1351

    Hi Jürgen, das ist ja ein emotionales Auf und Ab in neun Kapiteln. Teilweise habe ich das ja auf Mastodon mitbekommen und dort schon kommentiert. Zum Sammler mit schon ca. 20 C64 im Regal, der dann deinen C64C möglichst günstig haben wollte, hatte ich noch nichts geschrieben, glaube ich.

    Als du das auf Mastodon gepostet hattest, musste ich an jemanden denken, der vor vielen, vielen Jahren im Forum64 aktiv war. Der hatte Fotos gezeigt von seinem Lager. Dort reihte sich Computer an Computer. Hauptsächlich Commodore und in Mengen, die kein Mensch jemals sinnvoll nutzen könnte. Das habe ich damals nicht so richtig verstanden und verstehe es auch heute immer noch nicht, denn es ging nach meinem Eindruck nur ums horten.

    Letztlich aber ist ja der ursprüngliche Gründer des Forum64 (mittlerweile nur noch sporadisch dort aktiv) auch jemand, der riesige Mengen v.a. Commodore-Computer angehäuft hat. Aber ab und an hat er wenigstens auch mal etwas verkauft, und zwar ausschließlich im Forum64, meine ich.

    Gut, ein ganz klein wenig kenne ich das auch von mir selbst. Nicht, dass ich Lagerräume füllen könnte mit meinen C64. Aber ich habe schon mehr Computer und Zubehör, als ich eigentlich bräuchte. Im Gegensatz zu früher als Jugendlicher konnte ich mir das irgendwann leisten. Da habe ich mir quasi eine jugendliche Sehnsucht erfüllt. Vielleicht kann ich auch froh sein, das gemacht zu haben, denn mittlerweile müsste man für all die Sachen ja auch wieder mehr Geld ausgeben, das ich seinerzeit sozusagen gespart habe.

    Aber zurück zu deiner Frage in diesem Punkt: Persönlich finde ich es absolut verständlich und auch in Ordnung, dass du nicht an den Sammler verkauft hast. Zum einen bleibt es letztlich immer deine Entscheidung, wann und an wen du etwas verkaufst. Zumindest solange du keinen Zwang hast, etwas verkaufen zu müssen.

    Zum anderen wäre der Sammler durch den Kauf auch nicht glücklicher geworden, während du mit einem schlechten Gefühl aus dem Geschäft herausgegangen wärst. Der Rechner wäre ja ziemlich sicher nur als ein weiteres Objekt im Haufen gelandet und das wär’s dann gewesen.

    An sich wäre das natürlich auch legitim, aber das heißt dann immer noch nicht, dass du das unterstützen musst. Was wiederum natürlich die Frage aufwirft: Kann man es überhaupt halbwegs verhindern, dass bei einem Verkauf etwas in „falsche“ Hände gerät? Schwierig. Hattest du dazu in deinem Kleinanzeigen-Angebot etwas erwähnt, z.B. so in die Richtung „Verkauf nicht an Sammler“? Vermutlich nicht, denn sonst wäre es wohl gar nicht zu dem Austausch gekommen. Aber würdest du sowas in Zukunft in deine Verkaufsangebote reinschreiben?

    1. Lieber Gunnar, vielen Dank für Deine lieben Zeilen. Und nich mehr für Deinen weisen Gedanken am Ende. In der Tat habe ich keine solche Zeile in meinem Angebot stehen – vielleicht weil mir so ein Gedanke zu jener Zeit garnicht gekommen wäre.
      Ich kenne das Lager des OCM und glaubte bis dato nichteinmal, dass jemand privat solch einen Drachenhort angesammelt hätte 🫣
      Aber um auf deine Frage zu antworten, ja, ich sollte so eine Zeile definitiv anhängen. Immerhin habe ich aus der ganzen Situation ja etwas gelernt – vielleicht war ich auch deshalb so geschockt und hatte überhaupt eine solche Geschichte daraus gemacht, weil ich es nicht für möglich hielt, dass mir so etwas im RL begegnen könnte.
      Ich danke dir vielmals für deinen lieben Kommentar und hoffe du hast ein schönes Wochenende 🍀
      Viele liebe Grüße und bis bald,
      JJ

  8. Avatar von Gunnar / Commodore1351
    Gunnar / Commodore1351

    Danke für deine Antwort, lieber Jürgen. Auf CSDB ist vor kurzem eine witzige Grafik zum Thema Commodore sammeln veröffentlicht worden. Aufhänger ist hier ganz aktuell der Valentinstag: https://csdb.dk/release/?id=259395 😀

    Schönes Wochenende dir. Wir lesen uns!

  9. Hi,
    ich finde es gut, das Du damit weiter machst. Ich hatte schon an anderer Stelle geschrieben, das ich das Format und auch die Geschichten gut finde. Gute Podcaststimme übrigens. Weiter so!

    Zum Verkauf an Sammler oder nicht:
    Für mich stellt sich die Frage im Grunde eigentlich nicht. Ich verkaufe nichts, was einmal da ist. Im Ernst. Ich bin aber auch kein Horder, aber Sammler in vielen Bereichen (Sporttrikots, Auto-Modelle, Autogramme, Bücher, Spielzeug…)

    Wenn mich ein Thema interessiert, dann versuche ich das, was ich anschaffen möchte, immer in einem benutzbaren Zustand zu bekommen. Ich zocke schon lange nicht mehr auf „Hmm, dünne Beschreibung, könnte vielleicht ein Schnäppchen sein.“. Dann lieber die Dinge kaufen, die wirklich funktionieren und wo das auch so angegeben ist. Ich ergänze im Grunde aber auch nur. Ich bin außer in das Thema mit dem DS Lite immer nativ gestartet. Meinen ersten Atari 2600 (Holzmodell) habe ich im Sperrmüll gefunden (Wir waren auf der Suche nach Utensilien, die man zum Bau eines Floßes verwenden konnte, aber das ist ein anderes Thema). Weil der irgendwann den Geist aufgab und ich schon ein paar Spiele hatte, habe ich die Konsole noch mal nachgekauft. Und bis heute behalten. Ebenso mit Pong-Clon, Gameboy, PS2, Xbox360, PS4. Das DS habe ich meinem Neffen abgekauft mit all seinen fünf, sechs Spielen dazu. Er fühlte sich raus aus dem Alter und ist auf PC-Gaming umgestiegen. Ich habe also eh nur benutzte Dinge in der Gaming-Sammlung (finde ich an der Stelle auch verwirrend, weil sich ‚Sammlung‘ nur durch fortwährenden Besitz ergab. Ich hatte nie ernsthaft ein Ziel, was man dabei als Sammler verfolgt.)

    Aber rein hypothetisch, ich würde irgendwas davon verkaufen wollen, bspw. die Buzz-Ausstattung der PS2 (weil im Quiz keiner mehr gegen mich verlieren will…), dann wäre mir lieber, das Set landet bei einem Sammler, der das auch gelegentlich benutzt. Das Gefühl, das die Hardware dadurch theoretisch ähnlich lang halten wird, als hätte ich sie selbst behalten, finde ich zufriedenstellend.
    Wenn ich etwas suche und zum benutzen zulegen möchte, dann hoffe ich im Umkehrschluss natürlich, das dem Verkäufer egal ist, was ich damit vorhabe. Ob ich damit spiele, es in die Vitrine stelle oder zerlege und eine Skulptur draus bastele – es bleibt unterm Strich ja meine Entscheidung, was ich auch in dem Artikel sehe.

    Vor einigen Jahren habe ich mich mit der S100 der Telekom rumgeschlagen, um die umzubauen und mit dem eingebauten Rechner diverse Dinge anzustellen. In meiner Erinnerung ist das die bislang einzige Elektronik-Hardware, die ich wirklich nur gekauft habe, um sie zweckzuentfremden, zu zerlegen und selbst zu belöten. Da hätte ich auch nicht auf jemanden treffen wollen, dem ich hätte erklären müssen, das dieses Gerät außer seinem Gehäuse, jeder seiner ursprünglichen Eigenschaften beraubt wurde.

    Es ist kompliziert. 🙂

  10. Moin Rusty,
    Mann! Haben wir lange auf diese Folge warten müssen. Ich bin einer von denen die glaubten, video-play.de sei inzwischen in der Versenkung verschwunden. Und dann haut der Rusty solch eine bombastische Folge raus. Voller Content und voll mit cooler (nicht zu lauter) Musik. 🙂

    Die Musik von Jonne Valtonen und TLA (The Last Arcade, Timelines) gefällt mir im übrigen MEGA.

    Bezüglich dem Sammler hast Du vollkommen richtig empfunden & gehandelt. Ich hätte den C64 II auch nicht an jemanden verkauft, der bereits Regale voll mit Commodore 64 besitzt. Dafür ist der Heimcomputer besonders heutzutage viel zu schade! Grundsätzlich gefällt mir zudem der Trend nicht, dass man wegen des C64 Ultimate die ganzen SID Chips aus den alten Original Geräten ausbaut.

    Einen Vorschlag für die nächsten Video-Play Folgen möchte ich Dir hier noch hinterlassen. Was hälst Du denn davon, wenn Du in jeder Folge kurz ein C64 Spiel Deiner Wahl vorstellst und erläuterst (~10-15Min.) warum es Dir soviel Freude bereitet?

    PS. Ich ärgere mich immer noch darüber, dass wir uns auf der Amiga40 verpasst haben. Ich hoffe, wir können das irgendwann einmal nachholen.

  11. Eine wunderbare Folge, die mich ein wenig wehmütig zurückgelassen hat, weil ich es nicht auf die Amiga40 geschafft habe und es wahrscheinlich ja keine Fortsetzung der Messe geben wird.
    Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, welche Gefühle und Emotionen so ein Ereignis auslöst. Das ist immer ein bisschen wie eine Zeitreise.

    Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Folgen! Bis Bald!

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